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Amerikaner siegt im New-York Marathon

New York Marathon 2009

Bei einem Marathon ist Ausdauer pur gefragt

Gegen 40000 Menschen starteten gestern am New-York Marathon. Fast unglaublich, so viele Teilnehmer!

Meb Keflezighi USA gewann bei den Männern den New-York Marathon in einer einer Zeit von 2`09`15

Bei den Frauen setzte sich Derartu Tulu aus Äthiopien durch, sie gewann mit einer Zeit 2`28`52

In diesem Video  sieht man viele Läufer des New-York Marathons, man bekommt die Stimmung mit, die am Lauf herrscht.

Und hier kann man die ganze Strecke des New-York Marathon begutachten

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Schöne Geschichten mit Aha-Momente

Gestern erhielt ich nettes Mail von Lisa Illichmann, die ich zuvor nicht kannte. Sie sagte von sich: “ im Herzen bin ich ein Geschichtenerzähler (wer denn nicht?) und jeden Montag erzähle ich eine neue. Ich erzähle aber nicht irgendwelche, sondern Geschichten mit einem Aha-Moment – ein Moment, der uns zum denken bringt und uns vielleicht ein bisschen weiter hilft. Außerdem sind meine Geschichten auch recht lustig. Vielleicht ein moderner Aesop. J (kleiner Witz) Ich erzähle meine Geschichten auf Englisch und auf Deutsch.“

Aha Momente

Aha-Momente

Diese Worte machten mich recht neugierig und ich besuchte auch gleich ihre Seiten, denn ich liebe Geschichten und Metapher seit eh und je. Was ich ich dort las, war ein wahrer Genuss. Die erste Geschichte „Das Rennen“ passt übrigens bestens zum Thema Ausdauer und Erfolg.

Mit freundlicher Genehmigung darf ich hier die ganze Geschichte, die mir übrigens sehr gefällt, weitergeben :

Das Rennen

Mir war heiß, ich war müde und verschwitzt und seit den letzten zehn Kilometern fragte ich mich, warum um alles in der Welt ich mich überhaupt angemeldet hatte. Es musste sich wohl um den Moment einer geistigen Schwäche gehandelt haben. Schweiß rann meinen Arm hinunter und tropfte vom Ellbogen, während ich lief. Ich war schon mehr als erschöpft, aber meine Beine liefen aus einem unerklärlichen Grund einfach weiter. Meine Oberschenkelmuskulatur war bereits vor über einer Stunde dem Platzen nahe gewesen. Aber das ging vorbei; nun hörten alle Empfindungen an der Taille auf. Ich sah nach unten und erkannte die Schuhe, also war mir klar, dass ich es war, der tatsächlich noch lief. Ich fragte mich, wie lange ich so noch durchhalten konnte – so ganz ohne einen Unterkörper.

Es war Anfang Oktober und ich machte bei meinem ersten Halb-Marathon mit. Das Wetter war perfekt – milde Temperatur und ein leichter Wind. Die Sonne schien hell und hin und wieder kreuzte ein kleines Wölkchen ihren Weg, und brachte somit den Läufern eine Abkühlung und den Schaulustigen einen leichten Frost, so wie man oft im Herbst in den Alpen findet. Es schien, als hätte sich die halbe Stadt versammelt, um uns beim Start zuzusehen. Wir hatten im Stadtzentrum begonnen und waren nun in der ländlichen Umgebung angelangt. Wir liefen abwechselnd zwischen Ackerland und benachbarten Ortschaften, um dann wieder an die gleiche Stelle zurückzukehren, an der wir gestartet waren.

Obwohl ich monatelang trainiert hatte, hatte ich jetzt, angesichts der letzten Kilometer, ganz schön mit dem Weitermachen zu kämpfen – sowohl körperlich als auch emotionell.

Wir hatten alle recht kompakt begonnen. Es wimmelte nur so von Beinen, Köpfen und Startnummern und jeder war darauf bedacht, ein gutes Rennen zu laufen. Wir alle waren höchst motiviert, mit dahineilenden Beinen und enthusiastischen Tritten. Mit jedem Kilometer aber wurde der große Haufen schmaler und es bildeten sich kleinere Gruppen. Die Unterschiede in Kondition, Training, Alter und Fähigkeit wurden offensichtlich. Die Schnellen schienen schneller und die Langsamen noch langsamer. Einige, die gemeinsam begonnen hatte, waren nun getrennt; der Laufrhythmus wurde zu ehrgeizig für den einen, oder zu lasch für den anderen. Weitere Gruppen bildeten sich auf dem Weg; etwa gleich schnelle Läufer waren froh, sich für ein paar Kilometer Gesellschaft zu leisten, oder zumindest so lange, bis sich einer von beiden behindert oder zu sehr gehetzt fühlte. Wir sammelten und teilten uns wieder auf; wie es eben zum Weiterkommen nötig war und um unseren Lauf zu optimieren. Lange Zeit bewegten sich die Läufer in einem langen dünnen Band entlang der Straße, wie eine Kette um den Hals einer Frau, und formten aus zwei, drei und vier Teilnehmern kleine Perlen, während wir dem nahenden Ziel zustrebten.

Ich dachte über die mir am nächsten laufenden Menschen nach. Einige waren von einer weiter vorne locker zusammengeschlossenen Gruppe zurückgefallen, und nun bildeten wir ein vages Bündnis. Ich hatte den Eindruck bekommen, dass manche darüber verärgert waren, weil sie mit der schnelleren Gruppe nicht mithalten konnten. Andere wiederum wirkten glücklich, da sie noch immer im Rennen waren. Ich kannte dieses Gefühl. Ich war einfach glücklich jemanden zu haben, der neben mir lief; jemand, der mit mir diesen letzen Abschnitt absolvierte und mich davor bewahrte, ins Delirium abzudriften. An diesem Punkt war alles besser, als alleine zu laufen.

Ich blickte erneut zu Boden, um nachzusehen, ob meine Beine noch arbeiteten, und es sah ganz so aus, als sei da unten alles noch in Ordnung.

Wir umrundeten die letzte Kurve und liefen in die Zielgerade ein. Ich wollte aber darüber nicht mehr nachdenken, sondern wollte einfach nur mehr, dass es vorbei ist. Ich war verzweifelt versucht, jetzt mit dem Laufen aufzuhören, aber ich wusste nicht wie. Wir waren dem Ende so nahe und mein Körper schrie. Ich lief noch immer. Ich hatte meine Grenze erreicht und ich war mir dessen bewusst, lief aber unaufhörlich weiter.

Ich konnte die Ziellinie vor mir sehen und die anderen Läufer, die schneller waren als ich. Hinter mir hörte ich zahllose langsamere Füße, die unbeirrbar dasselbe Ziel anstrebten. Ich sah jene vor mir, die noch einmal alles gaben, bevor sie die Ziellinie überquerten und sofort langsamer wurden; erschöpft, glücklich. Viele von ihnen rissen beide Arme in Rocky-Manier in die Höhe. Sie waren angekommen. Die Zuschauer drängten gegen die Absperrungen und winkten und schrien uns aufmunternd zu.

Und ich starrte ebenso konzentriert auf die ersehnte Linie, während ich lief; mein Hauptgedanke der letzten paar Monate. So wie jene vor mir erhöhte ich zum letzten Mal mein Tempo, ignorierte die Schreie meines Körpers, endlich aufzuhören. Meine Füße hämmerten unbekümmert weiter, meine Augen nur nach vorn gerichtet. Wir kamen näher und näher; dann erreichten wir endlich die Ziellinie und plötzlich verschwanden alle auffordernden und kreischenden Zuschauer. Ich war allein.

Ich habe es geschafft. Ich habe den Lauf erfolgreich beendet – die gesamten 22 Kilometer. Alle Emotionen kamen in mir hoch; Tränen stiegen in meine Augen und rannen mir die Wangen hinunter und bahnten sich ihren Weg durch Schweiß und Schmutz. Ich war da, ich war zu Hause. Ich ging durch die wachsende Menge der Teilnehmer und Schaulustigen und sah alle lachend, weinend und einander umarmend.

Und plötzlich, umgeben von all diesen Leuten, wurde mir klar, dass es nicht darauf ankam, wie schnell die anderen gelaufen sind. Es war egal, in welchem Trainigszustand oder wie müde sie waren, als sie die Ziellinie passierten; oder wie hoch ihr Puls schlug. Alles, was jetzt wichtig war, war die Tatsache, dass ich dieses Rennen geschafft habe. Die Distanz, die ich gelaufen bin, gehörte mir, mir ganz allein.

Sie hatten ihr Rennen gehabt und ich meines.

Klar, wir waren Seite an Seite gelaufen, genauso, wie wir Seite an Seite leben; manchmal gegeneinander und manchmal einander unterstützend. Wir sind einander voraus, hinten nach und nebenher gelaufen; im Rennen genauso wie im Leben. Aber, eben wie immer, manche sind schneller und manche sind langsamer; und der wahre Triumph liegt nicht darin, uns mit den anderen zu vergleichen, sondern wie wir im Vergleich mit uns selbst laufen.

Ich wischte mir die Tränen mit meinem Handrücken weg und suchte nach meiner Schwester, die mit mir gekommen war, um mich anzufeuern. Ich lächelte zufrieden und gratulierte mir selbst fürs Weitermachen und Durchziehen.

„Es ist wahr”, dachte ich, „das Rennen ist lang, und am Ende ist es doch nur eines mit mir selbst

Fröhliches Laufen,
Lisa

Mehr Erfolg, Flow und Ausdauer; Ankommende Suchausdrücke:

  • Geschichten zur ausdauer (4)

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Muttenz-Marathon war ein Erfolgserlebnis

Start Muttenz-Marathon

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Wow, was war das für eine schöne Strecke! Bei schönstem Frühlingswetter war für mich der Muttenz- Marathon 2009 ein besonderes schönes Erlebnis, so hatte ich das Ziel nach genau 05:15:48 erreicht.

Brücke über die Birs

Brücke über die Birs

muttenz-marathon-2009_214

Roger Kaufmann

Ausdauer bei den  ca.800 Höhenmeter war natürlich gefragt. In der Vergangenheit hatte ich viel am Berg trainiert, jedoch war ich einem Wadenkrampf nicht entkommen, dieser brachte ich nach massieren und dehnen wieder weg. An dieser Stelle möchte ich mich auch noch bei allen Helfern, Sponsoren, den Fotografen und speziell der Organisation und Christoph mein herzlichen Dank aussprechen! Hoffe natürlich, dass der empfehlenswerte Muttenzer Marathon  auch 2010 statt finden wird. Gerne bin ich wieder dabei!

Fotos von Daniel Jenni, Waltraud Walter und Röbi Mattmüller

http://www.fotosmile.ch/

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Der Muttenz Marathon

Am 25. April ist es soweit: Die Neuauflage des Muttenz Marathon findet statt. Über das ganze Jahr gibt es in der Schweiz über 30 Marathons. Verschiedene Charakteristika sorgen dafür, dass sich der Muttenz Marathon von den anderen unterscheidet. Drei in der Topografie unterschiedliche Schlaufen bieten Einzigartigkeit in vielerlei Hinsicht.

Muttenzer Marathon

Muttenzer Marathon

Weiter hat der Anlass familiären Charakter- Konkurrenz herrscht zwar während des Rennens, doch vor und nach dem Lauf steht die Freundschaft im Vordergrund. Mit den Helfern kann man am Nachmittag in aller Gemütlichkeit zusammen sitzen. Und nicht zuletzt: Der Muttenz Marathon ist kostenlos, er lebt von Menschen, die ihn laufen und organisieren, und von Firmen und Einzelpersonen, die ihn sponsoren.

Für Läufer, die nicht einen ganzen Marathon laufen möchten, wird heuer der Zwei-Drittel Marathon (28,130 Kilometer) angeboten.

Quelle: Muttenzer Anzeiger von Christoph Dipner Initiant des Muttenz Marathon

Für den Muttenz Marathon 2009 (42,195 Kilometer)  habe ich mich bereits angemeldet, würde mich natürlich freuen einige Leser-/innen dort kennen zu lernen.

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Macht Sport das Gehirn effektiver?

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Dazu sagt Prof. Manfred Spitzer von der Uni Ulm „Sport macht das Gehirn effektiver.“

Die Hauptursache dafür ist Dopamin, er und sein Team haben das in Studien an 100  freiwilligen Probanden gezeigt.

Sorry, das unten beschriebene Video steht leider nicht mehr zu Verfügung!
Hier kannst du direkt das kurze (2 Min)  Video „Bestimmte geistige Leistungen profitieren vom Sport“ anschauen.

Auszug aus meinem Blog Hypnose-Coaching : Beim Laufen kannst du wunderbar mit deinem Körper in Einklang kommen. Körperbewusstsein ist nicht nur eine Sache der langsamen Bewegung wie bei Thai chi oder Kum Nye.

Kinder lieben ausdauerd Bewegung

Kinder lieben ausdauernd Bewegung

Man kann es auch durch eine dynamischere Trainingsform erlangen, etwa durch Laufen. Das Geheimnis ist, durch deine körperliche Leistungsfähigkeit zu entdecken und dein Körperbewusstsein zu vertiefen und zu steigern. Es ist mehr als nur ein Sport, es ist eine Form der Meditation und Selbstentdeckung. Während du läufst bist du auch mit deinem Inneren unterwegs, um Frieden und Ruhe zu finden. Du erlebst den Boden unter deinen Füssen und die Verbindung zur Erde. Durch Vergegenwärtigung, Visualisierung, gewinnst du mehr Kontrolle über den körperlichen und geistigen Prozess und erweiterst so deinen Horizont.
Grundsätzlich mag es der Körper, ja er liebt es sogar dahin zufliegen. Kinder (meine Vorbilder) zeigen mir immer wieder, dass laufen eine faszinierende Sache sein kann 🙂

Mehr Erfolg, Flow und Ausdauer; Ankommende Suchausdrücke:

  • dopamin sport (82)
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  • sport und dopamin (11)

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„Freude ist die Leidenschaft, durch die wir besser werden.“

Heinrich von Stein

Das war Nathalies 1. Stadtlauf und das bei strömendem Regen. Ihre Begeisterung war so gross; sie fragte mich gleich nach dem Lauf, wann sie  am nächsten Lauf teilnehmen dürfe.


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